Rohrreaktor

Unabhängig von der jeweiligen konkreten Ausführungsform basiert das Grundprinzip auf einem gesonderten Inokulationsport, welcher mit einer Aushöhlung im porösen Zellkompartiment verbunden ist und das kontrollierte und reproduzierbare Animpfen ermöglicht.

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In speziellen Anwendungsfällen kann es besonders vorteilhaft sein, den porösen Körper des Zellkompartiments mit einem zentralen Strömungskanal zu versehen (Nr. 33).

Durch Verschluss am Ende des Strömungskanals (Nr. 38), einen Spalt zwischen Zellkompartiment und Wandung des Reaktorgefäßes (Nr. 34) sowie Abdichten der Stirnfläche des Zellkompartiments (Nr. 39) kommt es zum radial orientierten Durchfluss des Zellkompartiments.

Auf diese Weise wird bei sehr großen Zellkompartimenten und extrem hohen Zellkompartimenten eine optimale Verteilung des zuströmenden Mediums gewährleistet.

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Das Design-Prinzip kann auch dann umgesetzt werden, wenn der Reaktor als gefäß mit Schraubdeckel und ggf. Gasaustauschmembran ausgelegt wird (siehe oben).

[Veröffentlicht am: 07.07.2011]